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RAISE YOUR VOICE FILMPROJECT

Wir zeigen Zivilcourage

von großen Heldentaten, furchtlosen Menschen, die für ihre Werte und Überzeugungen kämpfen, bis hin zu klaren politischen Bewegungen, die für eine bessere Welt eintreten. Sophie Scholz, Mahatma Gandhi, Martin Luther King oder Harvey Milk – sie alle haben für ihre Ideale und für die Rechte derer, die unterdrückt wurden, gekämpft. Zivilcourage muss aber nicht immer mit so großen, teilweise auch lebensgefährlichen Aktionen verbunden sein. Auch im alltäglichen Leben auf der Straße, in der Schule, in der Familie, im Freundeskreis, aber auch in den sozialen Medien ist jede und jeder von uns täglich aufgefordert, Zivilcourage zu zeigen. Denn überall dort, wo Menschen von anderen bedroht, gedemütigt oder ausgeschlossen werden, egal ob durch Worte oder Taten, braucht es Menschen, die einschreiten und sich für die Minderheit, die oder den Schwächeren/Ausgeschlossenen einsetzen.

"Raise your voice – Zivilcourage zeigen" wurde 2021 ins Leben gerufen, um Jugendlichen die Chance zu geben, ihre Erlebnisse und Gedanken zum Thema Zivilcourage rund um Antisemitismus, Rassismus und Homophobie in Form von Kurzgeschichten zu präsentieren. Aus zahlreichen Einreichungen werden jedes Jahr 3-5 Geschichten ausgewählt und verfilmt. Das Projekt wurde 2021 durch den Verein MoRaH - March of Remembrance and Hope und die Filmproduktionsfirma Licht und Linsen initiiert. MoRaH bietet seit 2005 ein ganzjähriges Programm für Schülerinnen und Schüler im Bereich Erinnerungskultur an. Kernstück des Programms ist eine dreitägige Reise nach Polen, nach Auschwitz, und die Teilnahme am "March of the Living", einem internationalen Gedenkmarsch von Auschwitz I nach Birkenau. Jedes Jahr nehmen etwa 800-1000 Schülerinnen und Schüler aus ganz Österreich an der Reise teil, um ein Zeichen der Erinnerung, des Respekts und des "Never again" zu setzen.

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Beim Wort Zivilcourage kommen ganz schnell unterschiedliche Bilder in den Kopf:

Bei Raise your Vocie steht Zivilcourage im Kontext von Antisemitismus, Rassismus und Homophobie im Vordergrund. In den verfassten Geschichte soll ganz klar erzählt werden, wie Personen Zivilcourage ausüben oder auf Situationen aufmerksam machen in den den Zivilcourage fehlt. Auf welche Weise das Thema behandelt wird bleibt der  Kreativität der Autor:innen überlassen. Die Geschichten können fiktiv sein, oder wahre Situationen aus dem Leben der Jugendlichen, oder dem eines Freundes sein; Situationen, in denen eine Person für eine andere eingetreten ist und ihre Stimme erhoben oder eine Tat gesetzt hat. Wichtig ist, dass sich die Geschichten mit den Themen Antisemitismus, Rassismus, Homophobie und Mobbing beschäftigen bzw. dass mit der Geschichte ein klaren Zeichen gesetzt wird.

 

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